[{"content":"Prüfstand-Beiträge für die Verifikation der DSGVO-Anforderungen.\n","date":"9. Juni 2026","externalUrl":null,"permalink":"/posts/","section":"Beiträge","summary":"","title":"Beiträge","type":"posts"},{"content":"","date":"9. Juni 2026","externalUrl":null,"permalink":"/tags/claude-code/","section":"Tags","summary":"","title":"Claude-Code","type":"tags"},{"content":"","date":"9. Juni 2026","externalUrl":null,"permalink":"/tags/erfahrungsbericht/","section":"Tags","summary":"","title":"Erfahrungsbericht","type":"tags"},{"content":"Reverse Engineering war die Fingerübung. Jetzt soll aus NearGuide eine echte App werden - nativ für iOS und Android.\nErst der Plan # Am Anfang steht ein Plan. Claude Code hat dafür einen eigenen Plan Mode: Ich gebe meine groben Rahmenbedingungen ein, Claude zerlegt die Umsetzung in Schritte und Milestones. Das klingt plausibel - und aus dem Reverse-Engineering-Schritt weiß ich ja bereits, dass Claude funktionierende Anwendungen mit Apples Xcode und Swift bauen kann.\nAlso werfe ich einen kurzen Blick auf den Plan, lasse die ersten Artefakte bauen und habe binnen weniger Stunden eine erste Version im Emulator.\nDie Zweifel - und ein zweites Paar Augen # Am nächsten Tag kommen die ersten Zweifel. War das zu einfach, ging das nicht zu schnell? Zur Kontrolle lasse ich Codex aus dem Hause OpenAI über den Code schauen. Wie es sich für ein ordentliches AI-Tool gehört, kann auch Codex Kritik an einer bestehenden Implementierung üben - in diesem Fall hielt sie sich aber in Grenzen, und Claude Code arbeitete die Punkte ohne Mühe ab.\nZwischen diesen Sessions wechselte mein Werkzeug die Generation: von Opus 4.7 auf 4.8. Entsprechend meiner ursprünglichen Vorgabe konnte ich die Apps direkt auf iPhone und iPad testen - und sie taten, was sie versprachen. Wo die Bedienung noch holprig war, lag es meist daran, dass ich mich selbst nicht ganz klar ausgedrückt oder mir vorab schlicht die Vorstellung gefehlt hatte. So entstand Funktion um Funktion, bis nach zwei weiteren Sessions feststand: Feature Complete.\nDer Realitätscheck auf echter Funkstrecke # Die Rechnung hatte ich allerdings ohne das händische Testen gemacht. Claude lieferte ein ausführliches Testprotokoll samt Liste wichtiger Screenshots mit - und genau hier wurde es aufwändig.\nDamit die Annäherung an einen Beacon getestet werden kann, muss ich jedes Mal so weit aus dem Haus, dass iPhone und iPad das Signal verlieren, und dann zurückkommen. Dazu kommt eine bewusst eingebaute Wartezeit: Die App soll nicht bei jedem kurzen Funkschatten neu feuern. Praktischer Nebeneffekt - ich habe die Testläufe mit meinen Hunderunden verbunden. Als Beispieldatensatz diente eine virtuelle Tour durch die Atta-Höhle mit ihren ersten Hallen und Tropfsteinformationen, mit AI erstellt und von Hand in die App übertragen.\nUnterm Strich brauchte das Testen auf echten Geräten und echter Funkstrecke mindestens so viel Zeit wie die eigentliche Programmierung. Und: Es funktionierte alles.\nWas das Projekt wachsen ließ # Im Lauf der Lernreise wuchs das Vorhaben aber noch deutlich an. Drei Baustellen stechen heraus:\nSprachausgabe. Die Sprachgenerierung auf den Apple-Geräten ist selbst mit den besten Sprachpaketen noch enttäuschend. Da hoffe ich auf iOS 27 - Apples WWDC steht im Juni 2026 an. Veröffentlichung. Schon der Weg über Apples TestFlight verlangt mehr Dokumentation, Webseiten und Orga-Aufwand als gedacht. Die Domain nearguide.info ist schnell gesichert - jetzt geht es ans Befüllen. Android. Mehr als die Hälfte der Smartphones läuft mit Android, viele davon mit älteren Versionen. Damit die Guides breit ankommen, müssen sie zumindest ab Android 13 laufen. Das ist schon die Untergrenze - und trotzdem ein Gerät von 2022. Bleibt die Frage: Wo bekomme ich zum Testen so ein vier Jahre altes Ding her? Es werden also noch einige Beiträge folgen.\n","date":"9. Juni 2026","externalUrl":null,"permalink":"/posts/nearguide-native-apps-entstehen/","section":"Beiträge","summary":"Reverse Engineering war die Fingerübung. Jetzt soll aus NearGuide eine echte App werden - nativ für iOS und Android.\n","title":"Native Apps entstehen: vom Plan Mode bis zum Realitätscheck","type":"posts"},{"content":"","date":"9. Juni 2026","externalUrl":null,"permalink":"/tags/native-apps/","section":"Tags","summary":"","title":"Native-Apps","type":"tags"},{"content":"","date":"9. Juni 2026","externalUrl":null,"permalink":"/tags/nearguide/","section":"Tags","summary":"","title":"Nearguide","type":"tags"},{"content":"","date":"9. Juni 2026","externalUrl":null,"permalink":"/tags/","section":"Tags","summary":"","title":"Tags","type":"tags"},{"content":" KI aus der Praxis # Künstliche Intelligenz verändert, wie wir arbeiten, denken und Wertschöpfung organisieren. Doch zwischen Hype und Wirklichkeit klafft oft eine Lücke. Hier teile ich, was in der Praxis funktioniert hat - und was nicht.\nWas du hier findest # Konkrete Erfahrungen mit KI-Technologien: von Cloud-Diensten über lokale Modelle bis zu agentischen Entwicklungsansätzen. Nachvollziehbar, ehrlich, ohne Overselling.\nWer schreibt hier? # Ich bin Peter Schmidt. Unter VERSABILit.de\u0026thinsp;↗ übernehme ich operative Verantwortung in Transformationsprojekten, unter Coach4Agile.de\u0026thinsp;↗ biete ich systemisches Coaching und agile Impulse. Hier zeige ich die praktische Seite - was passiert, wenn man KI nicht nur begleitet, sondern selbst anwendet.\n","date":"9. Juni 2026","externalUrl":null,"permalink":"/","section":"VERSABILit.com","summary":"","title":"VERSABILit.com","type":"page"},{"content":"Die Beacons für mein NearGuide-Projekt sind eingetroffen - und mit ihnen die erste Hürde.\nDie Hürde: ein Format, das die App verschweigt # Schnell stellt sich heraus: Die mitgelieferte App des Beacon-Anbieters funktioniert ziemlich übel. Vor allem ist in der Bedienoberfläche überhaupt nicht zu erkennen, wie man aus dem universellen Bluetooth-Beacon tatsächlich ein Apple-konformes iBeacon konfiguriert.\nGenau das ist aber entscheidend. Apples Bluetooth-Stack reagiert nur dann sparsam - also ohne den Akku leerzusaugen - auf Beacons, wenn diese exakt dem iBeacon-Format entsprechen. Für eine App, die im Hintergrund und über Stunden zuverlässig auf Orte reagieren soll, ist das keine Kür, sondern Voraussetzung.\nClaude Code wird zum Reverse-Engineering-Werkzeug # Hier kommt Claude Code ins Spiel. Mit einer winzigen, selbstgebauten App, etwas Mitschneiden des Bluetooth-Funkverkehrs am iPhone und einigen gezielten Eingaben in die Konfigurationssoftware des Herstellers war das Format verstanden - und eine erste Fassung einer eigenen Provisionierungs-Software umgesetzt.\nDas Bemerkenswerte daran: Ich musste kein einziges Stück Programmcode anfassen. Meine Aufgabe bestand allein darin, die alte Hersteller-Software zu bedienen, während Claude Code mitlas und die richtigen Schlüsse zog. Den Rest hat es innerhalb einer einzigen Nachmittags-Session erledigt.\nEin Gedanke zum Schluss # Ich frage mich ernsthaft, ob ich mein Auto mit diesen Reverse-Engineering-Fähigkeiten noch lange behalte. Der Schlüssel funktioniert ja auch über Funk.\nIn Teil 3 nehmen die nativen Apps für iOS und Android Gestalt an - und mit ihnen der Sprung von Opus 4.7 auf 4.8.\n","date":"8. Juni 2026","externalUrl":null,"permalink":"/posts/nearguide-ibeacon-reverse-engineering/","section":"Beiträge","summary":"Die Beacons für mein NearGuide-Projekt sind eingetroffen - und mit ihnen die erste Hürde.\n","title":"iBeacon per Reverse Engineering: wenn die Hersteller-App versagt","type":"posts"},{"content":"","date":"8. Juni 2026","externalUrl":null,"permalink":"/tags/reverse-engineering/","section":"Tags","summary":"","title":"Reverse-Engineering","type":"tags"},{"content":"Mit Claude Code ganze Apps bauen - für Apple und das Android-Universum, ganz ohne je zuvor für diese Plattformen entwickelt zu haben? Das ist eine reizvolle Herausforderung. Bleibt nur die Frage: welche App-Idee?\nEine Idee aus dem eigenen Alltag # Ich bin die Situationen durchgegangen, in denen ich mir App-Unterstützung gewünscht hätte. Das Muster ist immer dasselbe: Ich komme irgendwo an und finde mich nicht auf Anhieb zurecht. Im unbekannten Bürokomplex fehlt mir die Info, wie ich mich mit der Videoausgabe verbinde. Auf einer Veranstaltung suche ich Moderationsmaterial, Getränke oder eine Abrechnungsmöglichkeit - in Räumen, die alle unterschiedlich ausgestattet sind.\nGanz konkret wurde es zuletzt auf einem permanenten Indoor-Flohmarkt: Ich wollte schnell herausfinden, wessen Stand ich gerade vor mir hatte, ob dieser Anbieter noch woanders ausstellt - und wie ich ihn später erreiche, wenn ich mich doch noch für ein Stück entscheide und er längst weitergezogen ist.\nEine alte Technik für eine offene Lücke # So kam mir die Idee, eine eigentlich ziemlich alte Technik einzusetzen: Bluetooth-Beacons. Sie werden seit über zehn Jahren an vielen Stellen verbaut, bringen aber meist eine aufwändige, spezialisierte App und eine ebenso aufwändige Installation durch Dienstleister mit sich.\nEine kurze Marktrecherche mit Gemini und ChatGPT bestätigte den Verdacht: Es gibt einen großen, etablierten Markt - aber kaum Marktdurchdringung für kleine Vorhaben. Für kleine Museen, Ausstellungen, Flohmärkte oder Veranstaltungen klafft eine Lücke. Die nächste Recherche zeigte: Die Hardware ist günstig und lässt sich preiswert in China bestellen. Gesagt, getan - zehn Holy-IoT-Beacons sind unterwegs zu mir.\nNearGuide: das erste Lastenheft # Die App bekommt einen Namen - NearGuide - und die Domain nearguide.info ist reserviert. Ein erstes Product Requirements Document steht, die groben Funktionen sehen so aus:\nKomplett offline. Nicht überall gibt es Internet oder WLAN. An einer zentralen Stelle, etwa dem Eingang, lassen sich die Daten für ein komplettes Objekt herunterladen und auf dem Handy vorhalten. Vorlesen als Standard. Unterwegs möchte ich nicht ständig aufs Handy starren, sondern mir über Kopfhörer vorlesen lassen, was in meiner Nähe zu wissen ist. Ortsbezug. Bewege ich mich zu einem neuen Ort und verweile kurz, werde ich informiert, dass dazu bereits Informationen vorliegen - abrufbar per Knopfdruck, zum Ansehen oder Anhören. Zwei Rollen, eine App. Im Normalfall möchte ich konsumieren - mir vorlesen lassen, was um mich herum relevant ist. Zugleich braucht es eine zweite, bewusst einfach gehaltene Seite: Ein Guide-Produzent oder Kurator - manchmal bin das auch ich selbst - muss mit geringem Aufwand eigene Guides erstellen, Orte beschreiben, ergänzen, ändern und die Beacons dafür vorbereiten können. Nativ für iOS und Android. Und das, ohne in meinem Leben je etwas für diese Plattformen entwickelt zu haben. Die Challenge ist angenommen # Genau dieser letzte Punkt ist der Reiz. Claude Code hat die Challenge angenommen - und die Arbeiten können beginnen, zunächst gestützt auf Claude Opus 4.7.\nIn Teil 2 zeigt sich die erste Hürde: Die mitgelieferte Beacon-Software gibt nicht her, was iOS braucht - und Claude Code wird zum Reverse-Engineering-Werkzeug.\n","date":"7. Juni 2026","externalUrl":null,"permalink":"/posts/nearguide-app-challenge/","section":"Beiträge","summary":"Mit Claude Code ganze Apps bauen - für Apple und das Android-Universum, ganz ohne je zuvor für diese Plattformen entwickelt zu haben? Das ist eine reizvolle Herausforderung. Bleibt nur die Frage: welche App-Idee?\n","title":"Die App-Challenge: native Apps bauen, ohne je eine gebaut zu haben","type":"posts"},{"content":"","date":"2. Juni 2026","externalUrl":null,"permalink":"/tags/medien/","section":"Tags","summary":"","title":"Medien","type":"tags"},{"content":"","date":"2. Juni 2026","externalUrl":null,"permalink":"/tags/pruefstand/","section":"Tags","summary":"","title":"Pruefstand","type":"tags"},{"content":"Interne Prüfstand-Seiten (Links- und Medien-Test) für die DSGVO-Verifikation (REQ-08 youtubeLite-Fassade, REQ-09 Link-Markierung). Liegen bewusst außerhalb der Hauptsektion posts (siehe mainSections) und werden vor Go-Live entfernt.\n","date":"2. Juni 2026","externalUrl":null,"permalink":"/pruefstand/","section":"Prüfstand (DSGVO-Tests)","summary":"","title":"Prüfstand (DSGVO-Tests)","type":"pruefstand"},{"content":"Dieser Beitrag prüft Medien-Einbettung.\nVideo (REQ-08) # Vor M2 lud der youtubeLite-Shortcode beim Seitenaufbau ein Vorschaubild vom YouTube-Thumbnail-CDN. Nach M2 darf nichts Externes beim Rendern geladen werden — nur ein statischer Platzhalter mit Klartext-Link.\n📹 Blowfish Demo Auf YouTube ansehen\u0026thinsp;↗ (öffnet youtube.com in einem neuen Tab)\nBild (REQ-07 / REQ-12) # Das folgende Bild liegt lokal im Page-Bundle und muss von der eigenen Domain ausgeliefert werden (keine externe URL, kein Hotlinking):\nEin lokales Testbild ","date":"2. Juni 2026","externalUrl":null,"permalink":"/pruefstand/test-media/","section":"Prüfstand (DSGVO-Tests)","summary":"","title":"Prüfstand: Medien","type":"pruefstand"},{"content":"","date":"1. Juni 2026","externalUrl":null,"permalink":"/tags/links/","section":"Tags","summary":"","title":"Links","type":"tags"},{"content":"Dieser Beitrag prüft die Link-Behandlung (REQ-09). Nach M2 müssen externe Links einen ↗-Indikator und target=\u0026quot;_blank\u0026quot; / rel=\u0026quot;noopener noreferrer\u0026quot; tragen, interne und Anker-Links dagegen unverändert bleiben.\nAbschnitt A # Externe Links:\nHTTPS: Hugo-Dokumentation\u0026thinsp;↗ HTTPS (Social): Beispiel-LinkedIn\u0026thinsp;↗ HTTP: Beispiel über http\u0026thinsp;↗ Interne Links (dürfen kein ↗ bekommen):\nAbsolut: zur Medien-Seite Relativ: zur Medien-Seite (relativ) Zur Startseite Anker-Link (dürfen kein ↗ bekommen):\nSpringe zu Abschnitt B Abschnitt B # Fließtext mit einem externen Link mitten im Satz: siehe die Blowfish-Projektseite\u0026thinsp;↗ für Theme-Details. Und ein interner Verweis zurück zu Abschnitt A.\n","date":"1. Juni 2026","externalUrl":null,"permalink":"/pruefstand/test-links/","section":"Prüfstand (DSGVO-Tests)","summary":"","title":"Prüfstand: Links","type":"pruefstand"},{"content":"","date":"19. März 2026","externalUrl":null,"permalink":"/tags/architektur/","section":"Tags","summary":"","title":"Architektur","type":"tags"},{"content":"","date":"19. März 2026","externalUrl":null,"permalink":"/tags/dsgvo/","section":"Tags","summary":"","title":"Dsgvo","type":"tags"},{"content":"","date":"19. März 2026","externalUrl":null,"permalink":"/tags/infrastruktur/","section":"Tags","summary":"","title":"Infrastruktur","type":"tags"},{"content":"Es fing mit einem Meetup an. Beim Vibe Coding Cologne der Pirate Skills\u0026thinsp;↗ ging es um schnelle Ergebnisse mit KI — Vercel-Deploys in Minuten, Cloud-APIs für alles, was man braucht. Beeindruckend, keine Frage.\nAuf dem Heimweg ließ mich eine Gegenfrage nicht los: Was passiert, wenn man bewusst einen anderen Weg einschlägt? Nicht langsamer, nicht schwieriger — aber bewusster?\nIch habe die Frage nicht allein beantwortet. In den folgenden Tagen führte ich eine intensive Diskussion mit Google Gemini 3.0 und OpenAI ChatGPT 5.2 Thinking — zwei KI-Modelle, die mir halfen, meine eigenen Annahmen zu hinterfragen und Architektur-Entscheidungen von verschiedenen Seiten zu beleuchten.\nDie Entscheidung # Statt Vercel habe ich einen Hetzner-Server aufgesetzt, Coolify als Deployment-Plattform installiert und eine Infrastruktur gebaut, die ich vollständig selbst kontrolliere. Nicht weil Vercel schlecht wäre — sondern weil ich als KI-Transformationscoach eine Frage beantworten wollte, die mir in meiner Arbeit immer wieder begegnet: Was betreiben wir selbst, was geben wir ab?\nDie technische Basis ist bewusst schlank:\nHugo generiert statische Seiten — kein CMS, keine Datenbank, kein Server-seitiger Code Coolify auf einem Hetzner VPS übernimmt das Deployment per Git-Push Lokal arbeite ich auf dem Mac, im Home Lab steht ein Linux-Server für KI-Experimente Was fehlt — und zwar absichtlich — sind die üblichen Cloud-Dienste: kein Firebase, kein Auth0, keine Analytics-Plattform. Keine Cookies, kein Tracking.\nDrei Erkenntnisse, die mich überrascht haben # 1. Wie viel Komplexität durch Weglassen verschwindet. Keine Cookies bedeutet: kein Consent-Banner, keine Cookie-Verwaltung, keine Opt-in-Logik. Keine externen Auth-Dienste bedeuten: kein OAuth-Flow, keine Token-Verwaltung, keine Drittanbieter-Abhängigkeiten. Was übrig bleibt, ist erstaunlich überschaubar.\n2. Wie viele DSGVO-Themen sich durch Architektur erledigen. Auftragsverarbeitung, Drittlandtransfer, Privacy-Shield-Nachfolger — all das sind wichtige Themen. Aber sie entstehen erst durch die Nutzung bestimmter Dienste. Wer diese nicht nutzt, hat diese Probleme schlicht nicht. Das bedeutet nicht, dass DSGVO unwichtig ist — sondern dass Architektur-Entscheidungen und Compliance-Entscheidungen getrennt betrachtet werden können.\n3. Wie gut KI-Werkzeuge mit ungewöhnlichen Setups zurechtkommen. Claude Code hat kein Problem damit, auf einem selbst gehosteten Setup zu arbeiten — solange die Architektur dokumentiert ist. Keine Vercel-Config? Kein Problem. Dockerfile statt Platform-as-a-Service? Funktioniert. Das war eine Erkenntnis, die ich nicht erwartet hatte und die einen eigenen Beitrag verdient.\nWas ich damit zeigen will # Dieses Setup soll niemandem sagen, dass er Vercel nicht nutzen soll. Es soll zeigen, dass Architektur-Entscheidungen bewusste Entscheidungen sein sollten — und dass es sich lohnen kann, manche \u0026lsquo;Best Practices\u0026rsquo; zu hinterfragen.\n","date":"19. März 2026","externalUrl":null,"permalink":"/posts/mein-weg-zur-eigenen-infrastruktur/","section":"Beiträge","summary":"Es fing mit einem Meetup an. Beim Vibe Coding Cologne der Pirate Skills ↗ ging es um schnelle Ergebnisse mit KI — Vercel-Deploys in Minuten, Cloud-APIs für alles, was man braucht. Beeindruckend, keine Frage.\nAuf dem Heimweg ließ mich eine Gegenfrage nicht los: Was passiert, wenn man bewusst einen anderen Weg einschlägt? Nicht langsamer, nicht schwieriger — aber bewusster?\n","title":"Mein Weg zur eigenen Infrastruktur — und was ich dabei über Architektur gelernt habe","type":"posts"},{"content":"","externalUrl":null,"permalink":"/authors/","section":"Authors","summary":"","title":"Authors","type":"authors"},{"content":"","externalUrl":null,"permalink":"/categories/","section":"Categories","summary":"","title":"Categories","type":"categories"},{"content":" Datenschutz auf einen Blick # Diese Website ist bewusst datensparsam gebaut: Sie setzt keine Cookies, bindet keine externen Ressourcen ein (keine externen Schriftarten, keine CDNs, keine Social-Media-Widgets, keine Video-Einbettungen) und verwendet kein Tracking und keine Analyse-Tools. 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Dabei habe ich festgestellt: Am überzeugendsten ist es, wenn man zeigen kann, was man selbst mit KI gemacht hat.\nGenau das ist der Zweck von VERSABILit.com - eine wachsende Sammlung von:\nPraxisberichten: Was habe ich mit welchen KI-Werkzeugen erreicht? Erkenntnissen: Was funktioniert, was nicht - und warum? Beispielanwendungen: Konkrete Projekte, die KI-Einsatz demonstrieren Was kommt als Nächstes? # In den kommenden Beiträgen werde ich unter anderem über folgende Themen schreiben:\nAufbau lokaler KI-Infrastruktur für datenschutzkonforme Anwendungen Agentische Entwicklung mit Claude Code und anderen KI-Assistenten Erfahrungen mit KI in der Organisationsentwicklung Ich freue mich auf den Austausch - am besten über LinkedIn\u0026thinsp;↗.\n","externalUrl":null,"permalink":"/willkommen/","section":"VERSABILit.com","summary":"Diese Seite ist der Ort, an dem ich meine Experimente und deren Ergebnisse mit künstlicher Intelligenz teile - konkret, nachvollziehbar und aus erster Hand.\n","title":"Willkommen auf VERSABILit.com","type":"page"}]